Süßigkeiten, Erbsen
Umami
★★★☆ / Adstringenz
★☆☆☆
Körper
★★★☆ / Röstung
★★☆☆
Cultivar und Hintergrundinfos
In den Berggebieten der Region Shigaraki (Präfektur Shiga) gelegen ist Asamiya eine alte Teeanbauregion, die der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt ist, aber von Teekennern sehr geschätzt wird.
Der Sencha, den wir Ihnen hier vorstellen, ist ein Yabukita, der am weitesten verbreitete Cultivar in Japan, der eine essentielle Grundlage für das Verständnis des japanischen Tees darstellt und insgesamt in Bezug auf die Qualität noch immer unerreicht ist.
wie er duftet
Bei diesem Asamiya-Sencha findet man sofort die süßen Düfte von gerösteten Haselnüssen und Vanille der großen Yabukitas wieder, die von pflanzlichen und holzigen Nuancen begleitet werden.
wie er schmeckt
Geschmacklich ist er schön ausgewogen, vollmundig mit genau dem richtigen Maß an Umami und einer ganz leichten Adstringenz. Der Eindruck am Gaumen ist süß, genießerisch, mit einem köstlichen Nachklang.
Der holzige und pflanzliche Anteil wird ab dem zweiten Aufguss deutlicher, die süßen Vanillearomen bleiben jedoch weiterhin bestehen. Die Adstringenz bleibt ganz zurückhaltend bei einem immer noch sehr runden Aufguss.
Gesamtfazit
Dieser Tee ist einfach grandios und für jeden Sencha-Liebhaber kaum möglich nicht zu mögen.
Steckbrief
Art des Tees: Futsumushi sencha
Herkunft: Präfektur Shiga, Stadt Kôga, Shigaraki Ortschaft, Kami-Asamiya, Okuyama
Cultivar: Yabukita
Ernte: 13. Mai 2026